Sonntag, 14. Oktober 2012

*BR* Love you, hate you, miss you von Elizabeth Scott

Titel: Love you, hate you, miss you
Autor: Elizabeth Scott
Verlag: dtv extra
Seiten: 282
Preis: 7,95
*Amazon*





Klappentext:
Julia ist nicht mehr da. Julia der umschwärmte Mittelpunkt jeder Party, die alle Schwierigkeiten einfach weglachte. Julia, die aus einem Unterrock ein tolles Kleid zaubern konnte und sich immer in die falschen Typen verliebte. Julia, die Amys beste Freundin war.
Warum hat Amy den Unfall überlebt und Julia nicht? In ihrer Verzweiflung beginnt Amy, ihre Gefühle zu Papier zu bringen. Und plötzlich steht die Frage im Raum, was in der Unglücksnacht wirklich geschah ...

Random Zitat aus dem Buch: Ich hätte mir die Aktion mit dem Schuleschwänzen für einen besseren Tag aufsparen sollen (S.149)

Aufmachung:
Ich weiß nicht, ob ich lächeln oder weinen soll. Das Cover ist total schön, der Titel stört. Man hätte ihn ja nicht noch größer schreiben können, oder? Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob es eher Glück oder Traurigkeit zeigt. Da ich aber von links nach rechts und von oben nach unten gucke, sieht es eher traurig aus. Da hat man direkt die richtige Stimmung, um das Buch zu lesen :/.

Zum Buch:
Ganz kurz noch zum Inhalt: Nachdem Amy ihre beste Freundin Julia bei einem Unfall verliert und nach einer Therapie wieder nach Hause kommt, soll sie wieder in ihr alltägliches Leben zurück.
Ungefähr hier beginnt auch die Geschichte.
Wenn ich genug Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch wohl von der ersten Seite an bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gegeben. Ehrlich gesagt hatte ich mit etwas anderem gerechnet und auch nicht geglaubt, dass mir die Geschichte so gut gefallen würde, vor allem deswegen, weil man viele vergleichbare Bücher kennt.
Amy hat Schuldgefühle,  ist traurig, nichts ist mehr wie früher, ihre Eltern fassen sie mit Samthandschuhen an und sie vermisst Julia und ihr altes Leben so sehr. Allerdings ist sie auch herablassend, abweisend und.... unüberlegt. Sie lässt nichts und niemanden an sich heran, das Wort Liebe ist ihr (am Anfang) völlig fremd und sie versucht nicht einmal auf andere einzugehen. Es fällt ihr erschreckend leicht, Leute in eine Schublade zu stecken und nie wieder darüber nachzudenken. Ich fürchte Kritik an ihrem Weltbild ist wie Wasser auf Lotuspflanzen: man muss es erst kaputt machen, damit sie irgendwas versteht. Das heißt nicht, sie ist nicht kritisch, sie ist nur völlig fixiert und kritisiert die absurdesten Dinge. Naja, das kennt man ja. Trotzdem: sie fängt einen in ihren Gedanken, ob sie nun richtig sind, oder falsch. Die Charaktere sind allesamt starrköpfig und eigensinnig und manchmal wollte ich das Buch nur an die Wand werfen. Trotzdem liest sich die Geschichte angenehm flüssig und irgendwie passt all das perfekt zusammen.
Also, die Geschichte: Julia, Julia, Julia und dann wären da noch Schule, Eltern und Freunde (oder auch nicht), Schuld und irgendwie auch Liebe. Amy ist ein grundauf ausgefallener Mensch mit Selbstwert Problemen. Das sei mal zu Schule und Freunden gesagt.Vor der Zeit mit Julia (und danach)! Daneben hat sie noch Alkohol Probleme und ist auch sonst Klischeehaft schlecht, obwohl sie Klischeehaft gut ist.  Julia ist ziemlich gut vorstellar, dafür, dass sie tot ist und es ist sehr lebendig geschrieben. Eine tragende Rolle spielen aber auch diverse Liebesgeschichten und Eifersucht, mit denen man schlicht weg nicht rechnet.
Der Schreibstil passt, die Sprache ist allergrößtenteils auch entsprechend (auch wenn manches bei der Übersetzung vermutlich verfälscht wurde) und Moral und Gedankengänge sind zwar absolut nicht lehrreich, aber meiner Meinung nach realistisch. Es ist einfach alles sehr stimmig. Man "hört" ihr gerne zu, wenn sie erzählt, man möchte sie manchmal sogar verstehen. Sie ist auch nicht nur böse, aber ein bisschen vernagelt.
Abschließend:
 ich hasse den Hauptcharakter und es ist doch irgendwo Klischeehaft, die Geschichte ist aber gut und glaubhaft geschrieben,  von daher
4 Kornblumen:




Mittwoch, 10. Oktober 2012

70 Leser/Halloweenheader/sonstwas

Wow.  70 Leser!
Erstmal ein riesiges Danke an euch! Ohne euch wäre all das hier niemals nur annähernd soweit gekommen.

Wie ich (Anna) überhaupt erst auf die Idee gekommen bin :

Ich lese seit fast zwei Jahren bei Amelies Rezenionen, und irgendwann war dann eben klar, dass ich das auch machen will. Ich habe mir davor ehrlich gesagt null Gedanken darüber gemacht, was da eigentlich auf mich zukommt. (...) Die ersten 2 Leser mit eigenen Buchblogs waren damals Isabel von *Belles Leseinsel* und Crisy von *ihrem Blog*, und ohne euch beide hätte ich mich wahrscheinlich nach der ersten Woche in eine Ecke gesetzt und geschämt :D
Und ich glaube ich habe immernochnicht verstanden, wie viele Buchblogs es eigentlich gibt, aber ich freu mich, dass trotzdem soviele unseren Blog lesen :D

Wie Hannah dazu kam?
Ich nehme mal an, ich hatte irgendwas genommen und es war schon ziemlich spät, als ich hierher kam:D. Aus einer längeren Freundschaft heraus und meiner "Liebe" zu Büchern, auf die mich Anna damals erst gebracht hat, und nachdem ich öfter mal hier vorbeigeschaut habe, hat sie mir liebenswerterweise vorgeschlagen, mit ihr zusammen diesen Blog zu schreiben.
Seitdem geistere ich überall in den Posts rum, schreibe ganz ohne Erlaubnis Schrott und kann bis heute nicht bloggen;).
Das klingt so, als wäre es schon Ewigkeiten her, aber der erste Post auf diesem Blog wurde am 21.05. diesen Jahres veröffentlicht. Anna hat bis zum 15.07.12 diesen Blog alleine geführt; Design und Ideen gehen also auf ihre Kappe;D
äääähm, was ich eigentlich sagen wollte: finde es toll, dass so viele den Blog lesen und es macht unglaublichen Spaß ihn mit Anna zu schreiben.

Jedenfalls ein riesiges Danke an euch alle!

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Wie ihr vielleicht schon im Titel/oben auf der Seite gesehen habt, haben wir einen kleinen Halloween Header gebastelt :D

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und Anna kommt ganz eventuell zur Buchmesse, ist aber unwahrscheinlich ;D

LG Anna&Hannah